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Unternehmerische Sozialverantwortung

Das Unternehmen legt großen Wert auf unternehmerische Sozialverantwortung. Obwohl der Wunsch nach weiteren Innovationen und Wachstum bestehen bleibt, kann dies nur im Bewusstsein gesellschaftlicher Verantwortung erfolgen, wobei nach einem harmonischen Gleichgewicht zwischen Mensch (People), Umwelt (Planet) und Gewinn (Profit) gestrebt wird.

Sich für das Wohl seiner Mitmenschen einsetzen geht weit über eine gute Entlohung der Mitarbeiter hinaus. Wichtig ist auch, in Ausbildungsmöglichkeiten zu investieren, für gute und sichere Arbeitsbedingungen zu sorgen und Langzeitarbeitslosen Chancen für einen Neueinstieg in den Arbeitsmarkt zu bieten. Der Schutz und Respekt der Menschenrechte, ein Verzicht auf Kinderarbeit und eine gerechte Verteilung der Wohlfahrt dürfen ebenfalls nicht zu kurz kommen.

Auch die Parteien, mit denen die FresQ Red Star BV intensiv zusammenarbeitet, setzen sich aktiv für mehr unternehmerische Sozialverantwortung ein. Das Unternehmen versucht, die Diversität der Belegschaft konstruktiv zu nutzen, die sich durch eine große kulturelle, religiöse und ethnische Vielfalt auszeichnet. Auf diese Weise wird das Arbeitskräftepotential optimal ausgeschöpft.

Das Unternehmen setzt sich aktiv für gute Arbeitsbedingungen, Schulungen und mehr Sicherheit am Arbeitsplatz ein. Das Resultat: zufriedene Mitarbeiter und dauerhafte Beziehungen zu Mitarbeitern und Kunden. Durch eine offene und faire Unternehmenskultur entsteht eine Atmosphäre gegenseitigen Vertrauens, in der Wissen und Erfahrung miteinander geteilt werden.

Sowohl in der Geschäftsstelle (bei Red Star Trading und FresQ Red Star) als auch in den Erzeugerbetrieben (Kaaij Group) stehen den Mitarbeitern ausgezeichnete Einrichtungen (wie z. B. eine Kantine mit gesunden Mahlzeiten) zur Verfügung, um ein möglichst angenehmes Arbeitsklima zu schaffen. Auch in der Verpackungshalle ist für gute Arbeitsbedingungen (konstante Temperaturen, Lärmdämmung durch schallabsorbierende Deckenplatten) gesorgt.

FresQ Red Star ist darüber hinaus ein anerkannter Ausbildungsbetrieb. Das Unternehmen arbeitet mit Berufsschulen, Fachhochschulen und Universitäten zusammen und bietet Studierenden Praktikumsplätze an. 

Zwischen Wirtschaftswachstum und Umweltschutz herrscht oftmals ein Spannungsfeld. Unsere fossilen Energieressourcen gehen immer mehr zur Neige, tropische Regenwälder werden gnadenlos abgeholzt und regelmäßig sorgen Umweltskandale für Schlagzeilen. Die Lösung für diese Probleme liegt für unsere Erzeuger auf der Hand: durch die (teilweise) Verwendung von LED-Beleuchtungsanlagen, einen streng kontrollierten biologischen Anbau, die Rückführung von Wasser, Energieeinsparungsmaßnahmen (u. a. durch den Einsatz von KWK-Anlagen in den Betrieben) und eine sorgfältige Mülltrennung.

Im Jahr 2007 wurde ein erster Versuch mit LED-Belichtung durchgeführt. Dabei wurde der Wirkungsgrad von LED-Beleuchtung im Vergleich zu herkömmlichen Natriumdampflampen genau unter die Lupe genommen. Derzeit gibt es einige interessante Entwicklungen im Bereich der LED-Lichttechnik. Für die Zukunft verspricht man sich, dass die Kosten pro Joule niedriger als bei anderen Arten der Beleuchtung sein werden. Außerdem wird die Lebensdauer von LED-Lampen aller Voraussicht nach letztendlich länger als bei Natriumdampflampen sein. Ein Nachteil von LED-Lampen ist, dass sie kaum Strahlungswärme abgeben. Diesem Aspekt muss in Zukunft noch mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden, da sich dieser Mangel nachteilig auf den Anbau von gesunden Pflanzen auswirkt. Durch neue Techniken und Entwicklungen werden sowohl die Lebensdauer als auch die Energieeffizienz jedoch fortlaufend verbessert.

Die Mitglieder von Exsento sind um einen streng kontrollierten biologischen Anbau bemüht. Dies bedeutet, dass so weit wie möglich auf den Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln und Mineraldünger verzichtet wird. Die Pflanzen erhalten nur so viel Dünger, wie sie brauchen, um qualitativ erstklassige Tomaten hervorzubringen. Das überschüssige, mit Nährstoffen angereicherte Bewässerungswasser (einschließlich der Nährstoffe) wird aufgefangen und entkeimt und anschließend wieder den Pflanzen zugeführt, um den Wasserverbrauch zu verringern.

Die meisten Betriebe sind mit KWK-Anlagen (Wärme-Kraft-) ausgestattet. Für ein optimales Wachstum benötigen die Pflanzen Licht, Wärme, (mit Nährstoffen angereichertes) Wasser und CO2. Die KWK-Anlage wird mit Erdgas beheizt, wobei Wärme und Strom erzeugt werden. Die Wärme dient zur Heizung der Gewächshäuser, während der erzeugte Strom größtenteils in das öffentliche Stromnetz eingespeist wird. Ein Teil des Stroms wird für Wachstumslicht im Winter verwendet, das die Pflanzen zum Wachsen anregt. Die Betriebe erzeugen auf diese Weise Strom, der viel sauberer und umweltfreundlicher als Strom aus herkömmlichen Kraftwerken (wie z.B. Kohlekraftwerken) ist, bei denen ungenutzte Wärme verloren geht. Auch die Rauchgase der KWK-Anlage werden aufbereitet. Aus dem Rauchgasteilstrom wird CO2 abgeschieden und in die Gewächshäuser gepumpt.

Durch nachhaltigen Einkauf von Energie wird die Umweltbelastung durch die Betriebe ebenfalls erheblich reduziert. Sammelbestellungen oder kombinierte Lieferungen tragen zu einem fairen Handel bei. 

Auch Red Star Trading setzt sich für eine saubere und gesunde Umwelt ein: Das Unternehmen investiert in alternative Energiequellen (Wärme-Kälte-Speicher) und hat ein eigenes System für die Mülltrennung eingerichtet.

In der Verpackungshalle wurde ein unterirdischer Wärme-Kälte-Speicher angelegt. Im Sommer wird die warme Abluft des Gebäudes gespeichert, um diese im Winter als Wärmequelle nutzen zu können. Die kalte Luft dient zur Kühlung des Gebäudes im Sommer.

Der Müll wird getrennt nach Werkstoffen (Papier, Plastik und Grünabfälle) gesammelt, die danach wiederverwertet werden. Auch die Tomatenabfälle werden getrennt für eine spätere Kompostierung gesammelt.

Ohne Gewinn kann ein Unternehmen auf Dauer nicht existieren. Die FresQ Red Star BV versteht unter Gewinn allerdings nicht nur finanzielle Leistungen, sondern auch gesellschaftliche und wirtschaftliche Beiträge, mit denen sich das Unternehmen für die Gesellschaft engagiert. Das Unternehmen ist gesellschaftlich engagiert und investiert laufend einen Teil des unternehmerischen Gewinns in das Wohl seiner Mitarbeiter und in wohltätige Zwecke.

Im vergangenen Jahr wurden unter anderem folgende lokale Aktivitäten unterstützt:

  • das Wanderevent "Samenloop voor Hoop" in der niederländischen Region Westland, das ganz im Zeichen des Kampfes gegen Krebs stand;
  • die Nationale Sommerblumenshow in Naaldwijk;
  • der westländische Athletikverein Olympus’70 durch Abschluss eines zweijährigen Sponsorvertrags; 

Auch auf internationaler Ebene leistet FresQ Red Star einen gesellschaftlichen Beitrag: Im vergangenen Jahr wurde die Stiftung Alpe d’HuZes gefördert, die sich für den Kampf gegen Krebs einsetzt.

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